Rette die Bienen

Bienen auf Gut Basthorst

WARUM BIENENPATE WERDEN?


NAHRUNG FÜR DIE BIENEN

Allein 31 Wildbienenarten stehen derzeit in Deutschland auf der Roten Liste bedrohter Arten. Gründe für das Artensterben sind Zersiedelung, eingeschleppte Parasiten und unsere großflächigen Kulturlandschaften, die den Insekten keine ausreichende Pollenversorgung und genügend Nektarquellen bieten. Beides benötigen die Bienen jedoch als Nahrung und zur Aufzucht ihrer Nachkommen.
 
Bienen sammeln Nektar und Blütenstaub bzw. Pollen und bestäuben hierbei die Blüten von Wild- und Nutzpflanzen. Mit dem Rückgang der Bienen findet auch ein weiterer Artenrückgang unserer Wildpflanzen statt, da sie ohne die Bienen nicht mehr ausreichend Samen hervorbringen.

ARTENVIELFALT STÄRKEN

Mit einer Bienenpatenschaft helfen Sie mit, unsere Artenvielfalt zu schützen. Ihr Beitrag wird dafür eingesetzt, Feld- und Wiesen-Fläche mit Blühstreifen zu bepflanzen, die vorher als Acker, Brache, Weideland oder Grünland genutzt wurde.

Hierdurch wird eine gleichbleibende Verfügbarkeit der Nahrungsgrundstoffe der Bienen über das Jahr gewährleistet.

WAS WIR TUN

Wir legen auf unserem landwirtschaftlichen Betrieb über 60.000 m² Blühstreifen für Honigbienen und Wildbienen an. Dies entspricht etwa sechs Fußballfeldern. Zusätzlich bauen wir Nisthilfen und informieren vor Ort über die Initiative.

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Jetzt Pate werden

*Zur Zeit stehen Ihnen als Zahlungsoptionen Überweisung, SEPA Lastschrift und Paypal zur Verfügung.

WAS JEDER EINZELNE TUN KANN


Sie haben einen Garten? Dann helfen Sie Bienen, in dem Sie Nisthilfen bauen oder verschiedene Blühpflanzen mit ungefüllten Blüten anbieten. Die Blühpflanzen sollten sich aus früh-, mittel- und spätblühenden Arten zusammensetzen, sodass durchgängig Blüten angeboten werden. Geeignete Pflanzen sind u.a. Schneeglöckchen, Narzissen, Krokus, Blausternchen oder Traubenhyazinthe. Auch Gehölze wie das Weidenkätzchen, die Robinie oder Stauden wie Minzen oder Malven sind geeignete, oft mehrjährige, Blütenspender. Schneebeeren, Thymian, Ginster, Brombeere oder Linden sind hilfreiche Bienenweidegehölze. Ungeeignet sind hingegen Züchtungen von pollenlosen gefüllten Blüten wie Ringelblume und Kornblume. Weitere Informationen zu Pflanzen und Saatgut erhalten Sie u.a. über das Netzwerk Blühende Landschaft oder über die Bienen-App des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

Sie haben keinen Garten? Setzen Sie sich in Ihrer Gemeinde ein, dass auf öffentlichen Grünflächen Blühstreifen entstehen.

FAQ BIENEN-PATENSCHAFT

Warum ist Artenvielfalt so wichtig?

Unser heutiges Ökosystem ist sehr komplex. Wenn bestimmte Arten aussterben, verändert sich das System. Es ist oft nicht vorhersehbar, ob das Aussterben einer Art einen kleinen oder großen Negativ-Effekt auf das Ökosystem hat. Die grundsätzliche Aufrechterhaltung aller Arten in Ihrer Vielfalt entspricht daher dem Vorsorgeprinzip: Mögliches Aussterben von Arten vorsorglich verhindern, bevor dies akut eintritt. Es ist zugleich eine Verpflichtung gegenüber unseren Kindern.

Warum bieten wir Bienenpatenschaften an?

Wir möchten unseren Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt und zum Erhalt der Bienen im Speziellen leisten. Wenn viele Landwirte diesen Weg gehen, können wir tatsächlich etwas verändern.

Dabei sind wir auf die finanzielle Unterstützung von Bienenpaten angewiesen: Nur im Verbund können wir etwas Großes für die Wild- und Honigbienen in unserer Region leisten.

Wie passen der Schutz der Bienen und herkömmliche Landwirtschaft zusammen?

Wir möchten auf Gut Basthorst Wirtschaftlichkeit, Ernährungssicherheit und Ökologie so gut es geht in Einklang zu bringen. Das Anlegen von Blühstreifen ist einer von vielen Schritten in diese Richtung.

Auf unseren Flächen wird Weizen, Gerste, Raps, Roggen, Kartoffeln und Mais angebaut. Wir sind überzeugt von der herkömmlichen Landwirtschaft. Diese erntet z.B. im Weizen im Schnitt fast doppelt so viel wie auf Vergleichsflächen der biologischen Landwirtschaft. So leistet sie einen Beitrag dazu, dass bei steigender Weltbevölkerung ausreichend Nahrung auf der vorhandenen landwirtschaftlichen Fläche produziert wird.

Was genau ermöglicht mein Beitrag?

Mit Ihrer Patenschaft werden 3 Dinge getan:

  1. Wir erwerben spezielle Blühsaatmischung für Bienen, arbeiten diese fachmännisch ein und pflegen die Flächen.
  2. Wir bauen Nisthilfen für Wildbienen. Pro angefangene 10.000 m², für die es Patenschaften gibt, bauen wir eine Nistanlage für Wildbienen. In der Nistanlage enthalten sind Holzblöcke mit Bohrlöchern, Bambusröhrchen in Lochziegeln, Schilfhalme, Holzblöcke, Morschholz und festes Totholz. 
  3. Wir informieren über das Thema Artenvielfalt und Bienen vor Ort – durch Info-Tafeln und Begehungen, nach Möglichkeit unter Einbeziehung unserer Imker. Wir bieten auf Nachfrage 20 Informationsveranstaltungen pro Jahr z.B. für Schulklassen an. Gut Basthorst eignet sich für diese Aufgabe besonders gut, da viele Besucher, die jährlich hier vorbeikommen, für das Thema sensibilisiert werden können.

Für unsere Blühwiesen haben wir unterschiedliche Flächen ausgewählt. Wir wollen damit testen, welche Standorte am besten von den Bienen angenommen werden. Ihre Patenschaft wird wie folgt eingesetzt:

Einjährige Blühstreifen speziell für Honigbienen: 3 EUR /m²

Mehrjährige Blühstreifen für Wildbienen und Honigbienen: 6 EUR / m²  

Dies ist für uns erst der Anfang. Wenn sich das Projekt bewährt, werden wir die Blühwiesen ausweiten – auf mehr Fläche und mit mehr mehrjährigen Blühmischungen.

Ist mein Beitrag eine Spende?

Nein, Ihr Beitrag ist keine Spende. Wir sind kein Verein. Wir möchten als landwirtschaftlicher Betrieb die Artenvielfalt stärken und sehen unseren Einsatz als Dienstleistung an. Wir setzen uns dafür ein, dass der Erhalt der Bienen öffentliches Gehör erhält. Unser Ziel ist es, dass sich viele Landwirte anschließen und sich für Blühwiesen entscheiden und sich somit für Bienen stark machen – ohne weiteren bürokratischen Aufwand. Gern stellen wir unser know-how interessierten Landwirten zur Verfügung.

Gut Basthorst


Gut Basthorst ist ein Kulturdenkmal Schleswig-Holsteins in direkter Nähe zu Hamburg. Auf unserem Familienbetrieb bestehen Land- und Forstwirtschaft neben modern genutzten, ehemaligen Stallungen. Milana von Ruffin hat den Betrieb 2018 übernommen.

Imker sind fester Bestandteil des landwirtschaftlichen Betriebes und können seit Jahrzehnten auf den umliegenden Flächen ihre Bienen-Völker unterbringen. In unseren Rapsfeldern helfen zur Zeit 18 Bienenvölker bei der Bestäubung der Rapspflanzen.

Den Honig können Sie auf dem Gutshof im Restaurant „Zum Pferdestall“ erwerben. Auf dem Hof lebt auch die Graue Sandbiene (Andrena cineraria), eine oligolektische Wildbienenart.

Mehr über Gut Basthorst erfahren Sie hier.

  • Milana von Ruffin

Gutsverwaltung Basthorst

Auf dem Gut 3
21493 Basthorst
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Tel.: 04159-82 52 0

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